Neujahrsgruß von Bürgermeister Markus Lüttger![]() ![]() das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei Ihnen allen für das entgegengebrachte Vertrauen und das sehr gute Miteinander zu bedanken.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und die politisch Verantwortlichen versuchen stets ihr Handeln und ihre Entscheidungen an den Bedürfnissen und dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger in unserer Heimat auszurichten. Ich hoffe, Sie waren auch im abgelaufenen Jahr mit unserer Arbeit zufrieden. Lassen Sie mich kurz die wichtigsten Entscheidungen des Jahres zusammenfassen:
Nach und nach bieten wir Dachflächen im Eigentum der Verbandsgemeinde zur Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Anmietung an. Daneben haben wir in eigener Regie das Hallendach der Schulsporthalle in Rüdesheim mit Photovoltaik „belegt“. Flächenphotovoltaikanlagen werden hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile kritisch betrachtet. Aus diesem Grunde haben wir ein Gutachten in Auftrag gegeben, das Entscheidungshilfe bei der Ausweisung von Flächen geben soll.
-> Schließlich die zahlreichen Projekte für Kinder, Schüler, Erwachsene und Senioren, die wir immer und gerne nach unseren finanziellen Möglichkeiten erfüllen.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein kleiner Einblick in die Aktivitäten aus dem abgelaufenen
Jahr 2011. „Stillstand bedeutet Rückschritt“ und deshalb bin ich bestrebt, auch 2012 aufs Neue, Tag für Tag, für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Heimat aktiv zu sein. Unter anderem bedeutet dies: Die
Verwaltung wird moderner und noch bürgerfreundlicher. Ich weiß, dass ein Verwaltungsanbau in der Bevölkerung oftmals kritisch gesehen wird. Ich darf Ihnen versichern, dass wir mit diesem Bau alle Anstrengungen unternommen haben, um den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden. Das war in den beiden alten Wohngebäuden aus vielerlei Gründen nicht mehr möglich, im Übrigen hat das Land als Zuschussgeber ein wichtiges Mitspracherecht. Mit dem Bürgerbüro, der Aufnahme der Poststelle, barrierefreien und energetischen Maßnahmen bieten wir allen Mitbürgern nach dem Umbau die Möglichkeit, ihre Verwaltungsgeschäfte bestmöglich zu erledigen. Unser Bürgerbüro wird auch samstags geöffnet sein. Service wird großgeschrieben!
Wir haben einen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen: “Brandschutz und technische Hilfeleistung“. Diese so wichtige Arbeit leisten derzeit über 500 Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlich, neben dem Beruf und ohne Bezahlung. Dafür danke ich ganz herzlich. Sicherlich kann man diskutieren mit welchem finanziellen Aufwand man diese Aufgabe erfüllen kann. In dieser Diskussion befinden wir uns ständig. Als Bürgermeister habe ich aber auch die Pflicht, die Einsatzfähigkeit innerhalb kürzester Zeit sicherzustellen. Das benötigt viel Logistik, Vorarbeit, Fleiß und Zuverlässigkeit und eine gute Ausrüstung. Meine Sorge ist, dass sich immer weniger Bürgerinnen und Bürger freiwillig zum Dienst in der Feuerwehr melden. Meckern hilft nicht weiter – Mithilfe in Person ist besser. Ich sichere Ihnen auch weiterhin zu, zusammen mit den Wehrleuten und Ratsmitgliedern die Wirtschaftlichkeit bei den Anschaffungen im Auge zu behalten. Unterstützen Sie bitte die ehrenamtlichen Frauen und Männer, helfen Sie alle mit, damit wir auch weiterhin diese Aufgabe aus eigener Kraft erfüllen können. Vielen Dank!
-> Unsere Kinder und Jugendlichen liegen uns ganz besonders am Herzen. Das Freizeitvergnügen und die sportliche Betätigung bei Alt und Jung dürfen nicht zu kurz kommen und müssen gefördert werden. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die 4 Freibäder in Argenschwang, Rüdesheim, Wallhausen und Winterbach mit zusammen 10.000 € zu fördern, vorausgesetzt der Rat stimmt zu. -> „Kommt ein Nationalpark in den Soonwald oder nicht?“ lautet derzeit die Frage, die in der Bevölkerung diskutiert wird. Ich vertrete von Beginn an die Meinung, dass wir gerade in der Region am Soonwald viele Probleme haben, die vorrangig gelöst werden müssen. Das bedeutet ja nicht, dass man nicht über die Einrichtung eines Nationalparks diskutieren sollte. Ohne die Argumente für und dagegen aufzuzählen, halte ich jedoch das Verfahren zur Meinungsbildung für verbesserungswürdig. Auf die berechtigten Interessen der betroffenen Menschen am Soonwaldrand muss eingegangen werden. Ohne diese wird es nicht gehen.-> Was in Sachen Straßenbau passiert oder leider nicht ist eine Katastrophe. Wir leben auf dem Land und die meisten unserer Bürgerinnen und Bürger sind auf das Auto angewiesen. Dazu gehören anständig ausgebaute Straßen und Wege. Gleiches gilt für das schnelle Internet, die DSL-Leitungen. Ich hoffe, dass hier der ländliche Raum nicht in Vergessenheit gerät, wir brauchen wie auch die Städte eine gute Infrastruktur. -> Wieder ein wichtiges Thema in 2012 wird die Kommunalreform sein. Wir in der Verbandsgemeinde Rüdesheim sind in der glücklichen Lage, auch in Zukunft selbstständig handeln zu können. Gleichwohl – und das habe ich immer betont – wollen wir auch für die kommenden Jahrzehnte finanziell wie wirtschaftlich gut aufgestellt sein. Deshalb sind wir bereit, die eine oder andere Gemeinde aus der Verbandsgemeinde Bad Münster/Ebernburg aufzunehmen. Es bleibt abzuwarten, wie die Gespräche zwischen den Städten Bad Kreuznach und Bad Münster verlaufen, denn erst dann stehen die Ortsgemeinden zur Diskussion.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
soweit der Blick nach vorne. Viele unserer Aufgaben sind mit finanziellen Aufwendungen verbunden und nur Dank einer soliden Finanzpolitik zu leisten. Wir konnten und können dies auch weiterhin tun, darauf sind wir sehr stolz. Darüber hinaus sehe ich mich aber auch in Verantwortung für unsere 27 Ortsgemeinden. Sie können ihrerseits nur kreativ handeln und gestalten, wenn ihnen der notwendige finanzielle Spielraum bleibt. Die Verbandsgemeindeumlage wird auch im Jahr 2012 bei dem historisch niedrigen Stand von 22,5 % bleiben. Dafür stehe ich ein! Abschließend bedanke ich mich nochmals bei Ihnen allen für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich beziehe hier meinen ersten Beigeordneten Michael Schaller, die weiteren Beigeordneten sowie die Mitglieder des Verbandsgemeinderates und die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister ein. Ganz herzlich danke ich dem Personal von Verwaltung, Werken und Schulen für die geleistete Arbeit. Für das kommende Jahr 2012 wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen alles erdenklich Gute, Glück, Erfolg und vor allem gesundheitliches Wohlergehen.
In diesem Sinne einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
![]() Markus Lüttger | KONTAKTVerbandsgemeindeverwaltung |










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