Vorstellung des Wirtschaftsplanes der Verbandsgemeindewerke Rüdesheim für das Jahr 2011

von Herrn Erster Beigeordneter Michael Schaller anlässlich der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 24.02.2011
 

Meine sehr geehrten Damen und Herren Ratsmitglieder

 

Der Entwurf des Wirtschaftsplanes unserer Werke für die Bereiche Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung  für das Wirtschaftsjahr 2010 enthält wie in jedem Jahr die Darstellung der laufenden Aufgabenerfüllung in Zahlen sowie die geplanten Investitionsvorhaben und soll Sie – in aller Kürze - ausführlich über die wirtschaftlichen Planungen für das Jahr 2011 informieren.

Schon bei den ersten Folien des Vortrages werden Sie ganz schnell erkennen, dass wir als „Verkäufer“ des Lebensmittels „Wasser“  mit dem Problem leben müssen, dass die sogenannte Zielgruppe der Abnehmer zurückgeht und auch das Verbrauchsverhalten in Deutschland , lt. WHO im Schnitt bei 125 Ltr. pro Tag und Einwohner liegend unter dem Durchschnittswert von 150 – 200 Ltr. liegt. Schön wären italienische Verhältnisse; denn hier werden 800 Ltr. pro Tag und Einwohner angegeben.   

Auch der sog. demograph. Wandel trifft uns im Versorgungsbereich. Sie sehen eine kontinuierlich seit 2006 zurückgehende Einwohnerzahl im Versorgungsgebiet. Dies ist aber sicher ökologisch betrachtet nicht sinnvoll und m.E. hauptsächlich den Wasserverlusten im System geschuldet.

Was uns sicher auch im Einnahmebereich trifft sind die Absatzeinbrüche  bei den gewerblichen und landwirtschaftlichen Abnehmern, sicher aber auch die sparsameren Haushaltsgeräte und so wie ich meine - aber noch am geringsten - die Zisternen zur Speicherung von Brauchwasser.

 

Bemühen muss ich an dieser Stelle sicher auch die in den vergangenen Jahren leider nicht allzu stabilen Sommer, die mehr feucht als trocken und warm waren.

 

Und so komme ich zu der für einen  Kaufmann wohl wichtigsten Folie, die den Wasserabsatz seit 1997 dokumentiert. 2003 – wer erinnert sich noch an den Super-Sommer mit einem herausragenden Ergebnis von fast 100000 cbm mehr wie wir für 2011 kalkuliert haben.  2008 haben wir 761000 cbm Wasser verkauft, 2009 ca. 755000 cbm, die 2010er  Prognose 750000 – wobei ich hier außer dem Gefühl des Werkleiters noch keine sicheren Werte habe, 2011 kalkulieren wir mit 745000 cbm

 

Was unter dem Hintergrund der zurückgehenden Wasserverkäufe bei zu 90 oder mehr Prozent feststehenden Ausgaben klar sein sollte ist, dass in Zukunft  verlässliche Einnahmegrößen für die Kalkulation immer wichtiger werden. Denn wir haben ein Leitungsnetz von ca. 220 km mit 27 Brunnen und 23 Hochbehältern zu unterhalten – unabhängig davon, wie groß die durchfließende und verkaufte Wassermenge ist.


Diese Folie zeigt Ihnen dazu außer dem Bild in den HB Gütenheller Rech bei Sponheim die Jahresergebnisse seit 1998. Wenn man so will, sind die Ergebnisse seit 2005 auf einem niedrigen, Gewinn und Verlust ausgleichenden Niveau. Für 2011 kalkulieren wir eine Verlust von 20000.- € unter Beibehaltung der bisherigen Mengen- und der Grundgebühr

 

Die Kalkulation der laufenden Entgelte 2011 erfolgt auf der Grundlage der  erwarteten Verkaufsmenge von 745.000 m3.  Wir haben die erwartete Verkaufsmenge um weitere 5000 cbm reduziert. Die Kalkulation erfolgte ohne Verzinsung des Eigenkapitals – wie auch in der Vergangenheit. Die Veränderungen zum Vorjahr sind bei allen Ansätzen minimal und berücksichtigen – auch wie bisher – den Werteverzehr durch die Abschreibungen, in die wir die Sanierungskosten der 3 Hochbehälter zumindest teilweise mit einberechnet haben. Teilweise deswegen, weil ein Teil der Maßnahmen als lfd. Unterhaltungskosten angesehen werden können.

 

Wie bereits gesagt, eine Gebührenerhöhung ist für 2011 nicht vorgesehen da wir mit Einberechnung der geringeren Wasserverkaufsmenge die umfängliche Sanierung der 3 HB über die Abschreibungen finanzieren werden. 

Als weitere Information die Entwicklung der Mengengebühr seit 1990 mit einer langen Zeit der Stabilität bis 2005, seit 2006 eine leichte Steigerung von 1,35 zu 1,50 ab 2010. Die Entwicklung der  Grundgebühr für den in Masse vorkommenden Anschluss zeigt die untere blaue Linie mit dem Wert von jährlich 72.- € seit 2009.  Klar ist, dass zur Sicherung der Versorgung unserer Bevölkerung auch in den kommenden Jahren Investitionen geben muss und wird – und damit auch Veränderungen bei den Gebühren. Denn Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, das nicht ersetzt werden kann. Und wir haben dafür zu sorgen, dass es frei von Krankheitserregern, geschmacklich neutral und kühl, farblos, geruchlos, nicht gesundheitsschädigend und mit einem Gehalt an gelösten mineralischen Stoffen in bestimmten Konzentrationen ist.

Kommen wir also zum Erfolgsplan 2011.

Im Ergebnis steht ein Verlust von 20000.- €.

Wir generieren in diesem Haushalt nur unwesentlich Mehrerträge (1150 €). Unsere Einsparquelle sind Minderaufwendungen (40000 €) im Bereich der bezogenen Leistungen (Verschiebung Unterhaltungskosten 3 HB nach Herstellungskosten). 

Wir gehen auf der belastenden Haushaltsseite von Mindererträgen (56150 €) aus. Die drei größten Positionen sind dabei ein Weniger Erstattung EDV Anlage (22.500 €), ein Weniger Erlöse bei den Wasserbezugsgebühren (15000 €) und ein Weniger bei den sonstigen betriebl. Erträgen (11.000 €) . Gleichzeitig erwarten wir einen Mehraufwand von 5000 € beim sonstg. Aufwand und den Betriebsstoffen. Alle anderen Positionen bleiben weitgehend unverändert. Einen großen Spielraum, eine wie auch immer geartete Jongliermasse, gibt es im Erfolgsplan nicht.

 

Noch deutlicher wird die Verteilung der Erträge in der Darstellung der Kuchenstücke, wo insbesondere das Verhältnis der Grundgebühren (26,38 %) zu den Wasserbezugsgebühren (58,2 %) auffällt. Die restlichen Anteile können sicher vernachlässigt werden.

 

Nach den Erträgen die Aufwendungen der Wasserversorgung mit dem Drittel Kuchenstück Abschreibungen, dem Viertel Personalaufwand und den Reststücken, die sich im 10 % Bereich bewegen. Veränderungen nach oben sind bei realistischer Sichtweise zukünftig in allen Ausgabebereichen zu erwarten.

 

Im Personalbereich kann ich Ihnen anhand der Darstellung die Konstanz in diesem Bereich aufzeigen. Dies spiegelt sich auch im kaum veränderten Stellenplan wieder.

 

Kommen wir zum Vermögensplan im Betriebszweig der Wasserversorgung. Er hat ein Volumen von 1.250.000.-€.

Davon sind 398.520.- € als Tilgung von Darlehen vorgesehen, ca. 850.000 sind als Investitionen geplant. 

Im Detail sind dies 290.000 € bei den Gemeinschaftsanlagen (Sanierung der HB Bockenau, Münchwald und Spabrücken sowie Errichtung der Uran-Elimination im HB Weinsheim) sowie ca. 400.000 € im Bereich der Ortsnetzerneuerungen, Sie wissen von den Baumaßnahmen in Boos, Mandel, Oberstreit, Waldböckelheim und Spabrücken wo größtenteils in Zusammenhang mit dem Straßenausbau auch wir mit Ver- und Entsorgungsmaßnahmen dabei sind.

Der Rest von ca. 160.000 € an Invest-Maßnahmen verteilt sich auf kleiner Maßnahmen wie Fernüberwachung, Bestandspläne, Geräteausstattung und EDV Anlage.

Zur Finanzierung stehen die erwirtschafteten Afa Beträge minus Ertragszuschüsse zur Verfügung.

Dies reicht allerdings zur Deckung nicht aus so dass wir von einer Inanspruchnahme des Kapitalmarktes in der Größenordnung 680.000 € ausgehen. Leider können wir im Bereich Wasserversorgung nicht mit zinslosen Förderdarlehen rechnen.

 

Hier passt zu Ihrer Information die Darstellung der Schuldenentwicklung. Die obere blaue Linie zeigt mit dem gesamten Darlehensstand zum 31.12.2010  7.482 Mio. Die Förderdarlehen (rot) sind weiter rückläufig, die Darlehen der Geschäftsbanken (grün) ansteigend.

 

Betrachten wir den Schuldendienst zeigt die blaue Linie die gesamte Annuität von 523.000 € mit 376.000 € Tilgung und 147.000 € Zinsen in 2010. Hier wird uns der derzeit günstige Zinssatz auch in 2011 weiterhelfen.

Der Vollständigkeit halber die Darstellung der geplanten Investitionen für die Jahre 2011 bis 2014 mit insgesamt 3.445 Mio € Volumen. Wir haben sicher noch einiges an Investitionen zur Sicherung der Versorgung unserer Bevölkerung mit dem Lebensmittel Trinkwasser vor uns.

Die geplante Finanzierung der Investitionen 2012-2014 sieht fast 50 % an Darlehen und fast 50 % an Abschreibung minus der Auflösung von Ertragszuschüssen vor.

 

Abschließend für den Bereich der Wasserversorgung die ihnen schon bekannten Tabellen der Entgeltbelastungen im Vergleich mit Versorgern aus unserem Näherungsbereich. Sie sieht die Verbraucher in unserem Versorgungsgebiet beim 1 Personen Haushalt im vorderen Mittelfeld der Tabelle platziert. Die untere  Abbildung zeigt uns die gleiche Situation für einen durchschnittlichen 4 Personen Haushalt, der uns im Feld von 235.- bis 392 .- bei 270 € sieht.

 

Von der Wasserversorgung zur Abwasserbeseitigung:

 

Sehr geehrte Ratsmitglieder, als aufmerksame Betrachter der Präsentation ist Ihnen sicher der große Traktor auf dem Gelände der Kläranlage Gutenberg aufgefallen. Ich kann Ihnen versichern, dass dieses Fahrzeug nicht zum Betriebsvermögen der Werke gehört. 

 

Ernsthaft wollen wir uns aber mit dem zweiten Bild beschäftigen, dass die Jahresergebnisse seit 1998 zeigt. Sie sehen, dass die guten Jahre seit 2009 mehr oder weniger vorbei sind. Beispielhaft fehlen uns im Vergleich zu 2008 im Jahr 2011 alleine Zinseinnahmen von ca. 150.000.- €. Das hängt mit Maßnahmenfinanzierungen aus der Rücklage in den Vorjahren aber auch dem laufenden Jahr mit ca. 955.000.- €  zusammen, schlussendlich aber auch mit dem derzeitig für Darlehensnehmer günstigen Zinssatz. Unser Wirtschaftsplan 2011 sollte nach der  Planung mit einer schwarzen Null abschließen.

 

Die gute Botschaft für unsere Gebührenzahler im Jahr 2011 heißt:

Keine Erhöhung der Gebühren.

 

Ein kleiner Wermutstropfen sei aber erlaubt mit dem Hinweis auf die Gewinnrückgänge sowie die rückläufigen Zinseinnahmen, die wie bereits angesprochen für uns ein Fingerzeig sind im Hinblick auf die Folgejahre.

Die Abhängigkeit vom Mengengerüst führt natürlich auch hier zu einer unbefriedigenden weil schwer kalkulierbaren Einnahmesituation.

Die angesprochene RL beträgt nach den Planungen im WP 2011 zum Ende des Jahres noch ca. 3 Mio. €.

 

Die Entwicklung der Umsatzerlöse zeigt im Zeitfenster seit 2003 relativ kontinuierlich einen Rückgang von ca. 20000.- € . Die weitere Entwicklung der abnehmenden Schmutzwassermenge, die die Basis der Umsatzerlöse bildet, wird sehr aufmerksam von uns beobachtet.

 

Sie können der unteren Folie aufgrund der roten Linie die Entwicklung der Schmutzwassergebühren entnehmen, die das von mir gesagte verdeutlicht. Die grüne Linie zeigt die relativ konstante Auflösung der Ertragszuschüsse, die blaue leicht ansteigende Linie die des wiederkehrenden Beitrags Oberflächenwasser. Der Rest, Straßenentwässerungsanteile, Abwasserabgabe  usw. sind zu vernachlässigen.

 

Wie sich der Rückgang von Schmutzwassergebühren und Zinsen auf den Erfolgsplan 2011 auswirkt wird jetzt ersichtlich.
In der Planung gehen wir von einer Punktlandung – schwarze 0 – aus.  Die Aufwendungen reduzieren sich im Vergleich zum Vorjahr um 57.700 Euro. Wir gehen davon aus, das der Kostenaufwand für die Einleitung in die KA KH um 20000 € weniger sein wird und auch bei den bezogenen Leistungen 17000 € weniger anfallen.  Aufgrund zinsloser Förderdarlehen beträgt unser Zinsaufwand 0.-. Positiv schlägt ein, wenn auch geringer Mehrertrag von 4900.- € zu Buche.

 

Verschlechterungen erwarten wir wie gesagt bei den Erträgen in Höhe von 59900 €. Diese setzen sich hauptsächlich aus den Positionen sonstige Erträge (20000 €), Zinsen (16000 €) und der Schmutzwassergebühr (14000 €) zusammen. Einen Mehraufwand erwarten wir mit insgesamt 22700 € wobei der größte Posten mit 20000 € die Abschreibung ist.

 

In der graph. Darstellung der Erträge sind die drei großen Blöcke Schmutzwassergebühr 36 %, Ertragszuschüsse 27 % und wbk Ofl. Wasser 20 % .

 

Gegenübergestellt dazu im Vergleich die Aufwandsseite mit 57 % bei den Abschreibungen, 20 % bei den bezogenen Leistungen und 13 % bei den Personalkosten, was insgesamt eine schon 90 % betragende feste Ausgabengröße ergibt.

 

Im Personalkostenbereich, hier in der Säulendarstellung deutlich zu sehen, gibt es wie auch bei der Wasserversorgung keine großen Veränderungen.

 

Die weiterhin steigenden Abschreibungen künden unter dem Strich von einer weiter steigenden und auch absolut notwendigen Investitionstätigkeit was wir auch im Vermögensplan – der nächsten Folie -  sehen werden.

Die investiven Schwerpunkte des Jahres 2011 zeigt – wie in den Vorjahren – der Vermögensplan. In dem Planvolumen von 2.675.000 Euro sind für Investitionen in neue bzw. zu erneuernde Anlagen 2.350 T€ vorgesehen. 315.700 € beträgt die Tilgungsleistung.

 

Als größere Projekte erwähne ich den geplanten Umbau des RÜB Waldböckelheim mit veranschlagten 100.000 € und Ortsnetzerneuerungen in Boos, Mandel, Oberstreit, Spabrücken und Waldböckelheim.  Veranschlagt sind hierfür insges. 1.650 T €.

 

Zur Finanzierung der Investitionen ist zu sagen,   dass aufgrund der Rücklagenentnahme von 955.000 € keine Aufnahme von Krediten erforderlich ist. Die erwirtschafteten Abschreibungen in Höhe von 2.290 Mio. tragen zusammen mit den Kanalbaubeiträgen der Anlieger von 200.000 € sowie Investitionskostenbeiträgen für die Straßenoberflächenentwässerung des Landes, der Gemeinden und des Landkreises in Höhe von insgesamt 233.000 € zur Finanzierung bei.

Auf unsere positive Schuldenentwicklung bei der Abwasserbeseitigung möchte ich mit dieser Folie hinweisen, die Ihnen die zusammengeführten und rückläufigen Linien der Gesamtdarlehen- und Förderdarlehen sowie die rote Linie der Geschäftsbanken als bei 0.- stehend zeigt. Die rechte Folie verdeutlicht den zusammengeführten Schuldendienst von Annuität und Tilgung sowie das 0 bei den Zinsen.

 

Zusammengefasst die Planung der Investitionen für die Jahre 2011 bis 2014 mit einer Tilgungsleistung von 948.000 € und mit einem Invest-Volumen von ca. 8,8 Mio. Davon wird ca. die Hälfte für den Neubau der Kläranlage Schloßböckelheim veranschlagt, was die größte Maßnahme im Abwasserbereich in den kommenden Jahren sein wird.

An dieser Stelle passen vielleicht auch ein paar Zahlen aus der DWA Umfrage des Jahres 2009 zum Zustand der Kanalisation in Deutschland, die das gesamte Kanalnetz mit ca. 550.000 km beziffert (96% Anschluss) , unser Verbandsgemeindeanteil beträgt ca. 240 km , die prozentuale  Ausrechnung habe ich mir gespart. Der Anschlussgrad hier in der VG liegt er bei 99,5 % . In der Umfrage wird ein kurz- oder mittelfristiger Sanierungsbedarf bei 17 % der Netzkilometer gesehen.

 

Zurück zur Finanzierung der Investitionen 2012-14, die zu fast 1/3 über die Rücklagenentnahme und zu 38 % über Abschreibungen minus aufgl. Ertragszuschüsse erfolgen soll.

Die Darlehensaufnahme sollte bei ca. 18 % liegen, davon 10 % über Kapitalmarktdarlehen um einmal die größeren Anteile zu nennen.

 

Was die Entgeltbelastung nach sog. „Eckmannwerten“ betrifft  so belegen wir beim 1 Personen-Haushalt – das ist die obere Folie – wie auch bei dem 4 Personenhaushalt  den 1. Platz im Vergleich mit einigen umliegenden Entsorgern.

 

Die vorletzte Folie zeigt zusammengeführt die Wasser- und Abwasserbelastung in der VG Rüdesheim oben für den 1 Personenhaushalt, unten rechts für den 4 Personenhaushalt. Mit 220 bzw. 510 € sind wir  auf Championsleague Kurs.

   


Zusammenfassend  bleibt zu sagen, dass mit den unveränderten Entgelten die Abwasserentsorgung bei uns  weiterhin im Vergleich mit anderen Kommunen als günstig zu bezeichnen ist. Verwaltung und Werkleitung – dies kann ich ihnen versichern - sind auch weiterhin bestrebt, die Entgelte so zu gestalten, dass die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering mit Gebühren und Beiträgen belastet werden.

Abschließend danke ich Herrn Werkleiter Peter Schneider für die Erstellung des Wirtschaftsplanes 2011.

Ich danke aber auch allen anderen Mitarbeitern, welche im Eigenbetrieb arbeiten und insbesondere auch unseren Klärwärtern und Wasserversorgern, die sich das ganze Jahr über engagiert um die so wichtige Angelegenheit unserer Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung kümmern – wo wir ja alle Wissen:

 

Wasser kommt aus dem Wasserhahn und die Benutzung der Toilette bringt schlussendlich auch das von uns erwartete Ergebnis.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich stelle nun diesen Wirtschaftsplan nebst Stellenplan, Finanz- und Investitionsplan  zur Aussprache. Wir  schlagen Ihnen die Annahme des Wirtschaftsplanes in der vorliegenden Form mit den einzelnen Veranschlagungen vor.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

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