Newsticker zum Coronavirus

Montag, 30. März 2020, 14:30 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Aktuelle Zahl:

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 98 (Stand 30.03.2020, 14.30 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um 6.

Zugleich gibt es heute gute Nachrichten: Zehn Personen konnten nach erneutem Coronatest mit negativem Ergebnis aus der Quarantäne entlassen werden.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Becherbach/Pfalz (neu), Bockenau (neu), Boos (neu), Braunweiler, Bretzenheim, Frei-Laubersheim (neu), Fürfeld, Gutenberg (neu), Hackenheim, Hallgarten, Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Monzingen (neu), Norheim, Oberstreit, Otzweiler (neu), Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim, Wallhausen und Weinsheim (neu).

Abstrichstation Bad Sobernheim und Coronahotline des Landes:

Die Coronahotline des Landes ersetzt die Überweisung eines Arztes zur Abstrichstation in Bad Sobernheim nicht.

In den vergangenen Tagen kam es in diesem Zusammenhang immer wieder zu Irritationen an der Abstrichstation. Personen, die mit der Coronahotline des Landes telefonierten, wurden nach dem Telefonat mit einer Kundennummer der Hotline nach Bad Sobernheim zum Abstrich geschickt. Mangels Überweisung konnte ein Abstrich aber nicht erfolgen. Wir bitten daher um Beachtung, dass Personen, die einen Coronabstrich machen müssen, zwingend die Überweisung eines Arztes benötigen. Der Arzt sollte im Idealfall die Überweisung direkt an die Kreisverwaltung senden. Von dort aus erhalten die Patientinnen und Patienten einen Rückruf zur Terminvereinbarung des Abstichs in Bad Sobernheim.

Die vollständigen Informationen zur Abstrichstation in Bad Sobernheim finden sich auf unserer Homepage, www.kreis-badkreuznach.de, Suchbegriff „Abstrichstation“. „Auskünfte, Hinweise und Handlungsempfehlungen“ anwählen (Formular: Hinweise zur Abstrichstation Bad Sobernheim).


Sonntag, 29. März 2020, 14:30 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Aktuelle Zahl:

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich seit gestern um zwei. Stand 29.03.2020, 14.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt damit 92 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.


Samstag, 28. März 2020, 14:30 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich seit gestern um 13. Stand 28.03.2020, 14.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt damit 90 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.


Freitag, 27. März 2020, 16:15 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Aktuelle Zahl:

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 77 (Stand 27.03.2020, 13.00 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg um 4.

 

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Fürfeld, Hackenheim, Hallgarten (neu), Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim (neu), Sankt Katharinen, Schloßböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim und Wallhausen.

 

Aktueller Stand:

Nach Bekanntwerden des Falles „Null“ im Landkreis wurde der Verwaltungsstab einberufen.

Der Fokus liegt auf zwei Themenbereichen:

1.     Das Thema Gesundheit

2.     Die Zeit nach Corona

 

Abstrichstation:

Sehr schnell konnte die Abstrichstation in Bad Sobernheim eingerichtet werden. Zunächst vorwiegend mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern startete diese am 17.03.2020. Inzwischen wird diese von hauptamtlichen und freiwilligen Kräften betrieben. Seither wurden 650 Personen nach vorhergehender Überweisung eines Arztes dort abgestrichen. 16 hiervon waren positiv.

 

Beatmungsgeräte:

Wie bereits mitgeteilt, hat der Landkreis 50 Beatmungsgeräte bestellt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

 

Gespräche mit Rehakliniken:

Zur Schaffung zusätzlicher Bettkapazitäten für den „Tag X“ wurden positiven Gespräche mit Kliniken geführt, die diese dann bereitstellen.

 

Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten:

Sehr positive Gespräche konnten mit Ärztinnen und Ärzte geführt werden. Auf Wunsch dieser wurden etwa Merkblätter zusammengestellt bzw. geschrieben. Diese sind für alle auf unserer Homepage zu finden.

Vereinbart wurde zudem, gemeinsam Schutzausrüstung zu beschaffen. Dies wird durch KFI Werner Hofmann organisiert.

 

Unterstützung von Unternehmen:

Der Landkreis zahlt aktuell fortlaufend die Mittel für die Tagespflege, Schulsozialarbeit, Schulbusse und Mensaessen an die jeweiligen Unternehmen bzw. Personen. Darüber hinaus werden die Krippengebühren für Eltern erlassen.

 

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft dient für Unternehmen als Lotse bei der Suche nach Förder- und Unterstützungsprogrammen (siehe separate PM).

 

Suche nach freiwilligen Helferinnen und Helfern:

Sehr gute Resonanz nach dem ersten Aufruf. 80 bis 100 Meldungen erreichten die Kreisverwaltung bisher. Weiterhin sind wir auf der Suche nach Helferinnen und Helfern mit medizinischem Hintergrund, ganz speziell mit intensivmedizinischer Erfahrung. Meldungen bitte an coronahelfer@kreis-badkreuznach.de.

 

Freitag, 27. März 2020, 16:15 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Die „Corona-Krise“ fordert in diesen Tagen viel Kraft und Einsatz der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Unternehmen im Landkreis Bad Kreuznach. „Selbstverständlich haben die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz oberste Priorität“, macht Landrätin Bettina Dickes deutlich. Dies werde den Landkreis auch in den nächsten Wochen intensiv beschäftigen. „Dennoch müssen wir den Blick auch auf die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krise richten“, so die Landrätin weiter.

Viele Unternehmen und damit auch die Mitarbeitenden seien schon jetzt ganz massiv von dieser Krise betroffen. „Das verursacht bei den Betroffenen existenzielle Ängste“, wissen die Landrätin und Wirtschaftsförderer Andreas Steeg. Mit dem Ziel, Unternehmen bei Seite zu stehen und Unterstützungsmöglichkeiten zu vermitteln stellt die Wirtschaftsförderung des Landkreises aktuell Hilfestellungen bereit. In einem ersten Treffen mit Vertretern der regionalen Banken, aus Handwerk, Industrie und Gaststättenverband, der Agentur für Arbeit sowie aus der Politik konnten kürzlich Eckpunkte dieser Unterstützungsmöglichkeiten gesammelt und zusammengestellt werden. „In unserem Gespräch wurden Unterstützungsmöglichkeiten zusammengefasst. Der Wirtschaftsförderung dienen diese Informationen dazu, Unternehmen entsprechende Beratung zukommen zu lassen und Ansprechpartner gezielt zu benennen. Wir übernehmen hier gerne die Lotsenfunktion als zentraler Ansprechpartner“, so der Wirtschaftsförderer. Alle Beteiligten seien sich der Herausforderung bewusst, der Wirtschaft auch über die Zeit der Corona-Krise hinaus zur Seite zu stehen. Mögliche Unterstützungsfelder wurden dabei in den Bereichen Liquiditätskredite, Zuschüsse, Steuerstundungen, Kurzarbeitergeld und allgemeine Beratung ausgemacht. „Daneben haben sich inzwischen auch Gewerkschaften gemeldet, die ebenfalls mit dem Blick auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer helfen wollen“, freut sich Steeg.

„Die Erfahrungen der letzten Tage zeigen, dass schon Zuhören und die Verweisberatung an die verschiedenen Institutionen, aber auch die Stundung von Gewerbesteuerverbindlichkeiten, eine wichtige Unterstützung in dieser Phase der Krise sind“, so der Wirtschaftsförderer abschließend.

 

Infokasten:

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Bad Kreuznach steht Unternehmen aus dem Kreisgebiet als zentrale Ansprechstelle und Kompetenzpartner zur Verfügung. Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises sind:

Andreas Steeg, 0671 / 803 - 1680 oder andreas.steeg@kreis-badkreuznach.de

Jürgen Klotz, 0671 / 803 - 1014 oder juergen.klotz@kreis-badkreuznach.de

Birgit Beuscher, 0671 / 803 – 1013 oder birgit.beuscher@kreis-badkreuznach.de

Informationen auch auf der Kreishomepage unter www.kreis-badkreuznach.de, Button „Wirtschaft“.


Donnerstag, 26. März 2020, 17:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Aktuelle Zahl:

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich in den vergangenen 24 Stunden weiter. Stand 26.03.2020, 14.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt 72 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.

In Krankenhäusern behandelt werden derzeit zwei Personen (vier wurden entlassen, ein neuer Patient dafür seit gestern aufgenommen).

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Fürfeld (neu), Hackenheim, Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schloßböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen (neu), Seibersbach, Simmertal (neu), Spabrücken, Staudernheim (neu), Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim und Wallhausen.


Donnerstag, 26. März 2020, 16:30 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

„Wir wollen auf Tag X möglichst gut vorbereitet und möglichst breit aufgestellt sein. Genau daran arbeiten wir seit Wochen und schreiben unsere Pläne stetig fort“, bilanziert Landrätin Bettina Dickes die zweieinhalb Wochen nach Corona-Fall Null im Landkreis. Der Verwaltungsstab tage seither täglich, um auf allen Ebenen Bahnen zu ebnen und Rahmenbedingungen auszubauen, die am Tag X bei Bedarf abgerufen werden können.

Tag X beschreibt die Spitze der Coronainfektionen im Landkreis – den vielzitierten Peak. „Wir wissen, dass dieser Tag kommen wird. Wir wissen aber nicht wann und auch nicht wie ausgeprägt diese Zeit sein wird“, verdeutlicht die Landrätin. Es sei zu früh, die ersten Anzeichen, die auf eine Verlangsamung der Ausbreitung hindeuten könnten, zu feiern. Im Gegenteil: Es sei zwingend notwendig, die durch eine Verlangsamung gewonnene Zeit zu nutzen, um sich bestmöglich aufzustellen. „Wir arbeiten konzentriert weiter wie bisher im Stab und im Gesundheitsamt, um alles soweit möglich darauf vorzubereiten, wenn es parallel zu vielen schweren Krankheitsverläufen kommt“.

Ein Teil der Planungen ist etwa die Anschaffung von 50 Beatmungsgeräten durch die Kreisverwaltung. „Die Krankenhäuser und auch die Hausärzte rüsten auf, wofür ist sehr dankbar bin. Die Medizin wird der erste Ansprechpartner bleiben, egal, wie viele betroffene es geben wird. Jedoch wollen wir auch darauf vorbereitet sein, wenn die Kliniken trotz aller aktuellen Versuche, die Ausbreitung zu verlangsamen, voll sind und Beatmungskapazitäten fehlen“, so die Landrätin. „Wir wären alle froh, wenn wir die Beatmungsgeräte am Ende nicht brauchen. Aber niemand will sich vorstellen, dass Menschen sterben müssen, weil wir ihnen nicht Luft geben können, die sie zum Leben brauchen“, ergänzt Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann. Beschlossen wurde die Anschaffung per Eilentscheidung des Kreisvorstandes.


Donnerstag, 26. März 2020, 11:30 Uhr

Appell der Landrätin Bettina Dickes an alle Eltern


Mittwoch, 25. März 2020, 16:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Aktuelle Zahl:

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich in den vergangenen 24 Stunden weiter. Stand 25.03.2020, 14.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt 64 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.

Auch die Zahl der in Krankenhäuser behandelten Personen erhöhte sich auf aktuell fünf Personen.

Betroffene Gemeinden:
Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Hackenheim (neu), Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schloßböckelheim, Schöneberg, Seibersbach, Spabrücken, Stromberg, Volxheim (neu), Waldböckelheim und Wallhausen.

Respekt gegenüber anderen auch während Corona:

Natürlich ist die derzeitige Situation voller Ungewissheit und Sorge für nahezu alle Menschen bedrückend. Trotz allem darf dieses individuelle Gefühl nicht dazu führen, dass andere Menschen es zu spüren bekommen. Immer wieder ist von verbalen Angriffen und Aggressivität Einzelner zu hören, die unter anderem das Personal in den Lebensmittelmärkten abbekommen. „Das ist absolut inakzeptabel“, ärgert sich Landrätin Bettina Dickes, zumal die Versorgung sichergestellt ist, auch wenn das derzeit hoch im Kurs stehende Toilettenpapier mal nicht im Regal liegt. „Wir müssen froh sein, dass die Menschen im Einzelhandel, Ärzte mit ihrer Belegschaft, das Personal der Pflegedienste, Rettungsdienste und Co. für uns da ist, um unsere Versorgung sicherzustellen“, verdeutlicht sie. Daher die klare Erwartung: „Bleiben Sie freundlich und fragen Sie auch mal, wie es den Personen, die sich nicht zuhause vor dem Virus verstecken können, geht. Sagen Sie einfach mal danke!“

Gegen Fake-News

Auch weiterhin machen immer wieder Fake-News aus dem Landkreis in sozialen Netzwerken die Runde. Daher erneut die herzliche Bitte: Spekulieren Sie nicht, deuten Sie nicht und interpretieren Sie auch nicht in solchen oder anderen Runden. Denn dies sorgt in der Bevölkerung für unnötige Verunsicherung oder aber falsche Verhaltensweisen.

Ein neues Beispiel: In einer Facebookgruppe wurde mitgeteilt, dass künftig prinzipiell keine Coronatests mehr durchgeführt werden sollen.

Dies ist natürlich falsch. Auch weiterhin betrachtet das Gesundheitsamts Coronaabstriche für absolut notwendig. Auch deshalb wird weiterhin eine Abstrichstation in Bad Sobernheim (bis heute Abend werden es über 500 dort erfolgte Abstriche gewesen sein) durch die Kreisverwaltung betrieben.

Generell braucht es vor einem Abstrich aber eine Überweisung eines Arztes. Diese werden auf Grundlage der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts ausgestellt – in aller Regel für Personen, die Symptome einer möglichen Coronainfektion haben.

Viele Fragen lassen sich – garantiert ohne Fake-News – generell auf der Homepage des Landkreises eigenständig klären.

Gebührenzahlungen:

An den Landkreis zu zahlende Gebühren können in der durch das Coronavirus bestehenden wirtschaftlichen Situation teilweise zu Problemen im Geldbeutel führen. Die Kreisverwaltung wird in begründeten Fällen bei der Prüfung von Stundungs- und Vollstreckungsschutzanträgen die aktuelle Situation angemessen berücksichtigen. Anträge hierzu müssen über die jeweiligen Fachabteilungen gestellt werden.


Mittwoch, 25. März 2020, 14:30 Uhr

Ihre Ärzteschaft im Landkreis Bad Kreuznach informiert:

Ihre Ärzteschaft im Landkreis Bad Kreuznach informiert:

Die Kontaktaufnahme soll minimiert werden, wie geht das?

Unsere Empfehlungen für Alle, besonders für Risikopatienten -> chronisch Kranke und über 60 Jahre.

Ich bin erkältet?

Diese Symptome können auch eine Coronavirus Erkrankung sein. Treten Sie daher ausschließlich telefonisch oder per Email mit Ihrem Hausarzt in Kontakt. Verzichten Sie auf unangemeldete Besuche in Arztpraxen. Außerhalb der Praxiszeit wählen Sie 116117.

Welche Symptome können für eine Coronavirus Erkrankung sprechen?

Trockener Husten und Fieber. Als Verdachtsfall müssen Sie mit einem Corona-Infizierten im direkten Kontakt gewesen sein. Risikogebietsaufenthalte spielen seit 25.3. keine Rolle mehr laut RKI.

Wann wird ein Abstrich gemacht?

Wenn o.g. Krankheitssymptome da sind und ein Verdachtsfall wie o.b. vorliegt, wird eine Überweisung zum Abstrich ausgestellt und an eine Abstrichstation nach Ingelheim oder Bad Sobernheim gefaxt.

Wie verhalte ich mich als Verdachtsfall bis zum Abstrichergebnis?

Ich sollte in häuslicher Quarantäne verbleiben und Kontakte meiden. Im gleichen Haushalt sollten getrennte Toiletten und falls möglich getrennte Zimmer zum Leben/Schlafen genutzt werden. Türklinken oder sonstige Einrichtungen sollten desinfiziert werden mit einem viruziden Desinfektionsmittel, bedingt viruzid reicht nicht. 2m Abstand halten, körperlichen Kontakt meiden.

Was tue ich, wenn der Abstrich positiv ist?

Wenn der Abstrich positiv sein sollte, wird von Seiten des Gesundheitsamtes eine 14 tägige Quarantäne angeordnet. Details teilt Ihnen das Gesundheitsamt mit! 

Ich brauche ein Wiederholungsrezept?

Telefonieren Sie mit Ihrem Hausarzt, in der Regel gibt es die Möglichkeit, das Rezept von der Apotheke ausliefern zu lassen. Sprechen Sie Ihren Hausarzt auf diese Option an, mit Ihrem Einverständnis kann das Rezept direkt an eine Apotheke weiter geleitet werden. So vermeiden Sie Kontakte und ersparen sich die Gänge zur Praxis und Apotheke. Alternativ lassen Sie Ihre Kinder oder jüngere Bekannte diese Wege für Sie erledigen.

Ich werde aus stationärer Behandlung entlassen und brauche Medikamente?

Lassen Sie den Arztbrief zeitnah an Ihren Hausarzt faxen, somit kann er neue und alte Medikamente vergleichen und Ihre Versorgung OHNE Kontakt wie beschrieben darstellen. Die Bad Kreuznacher Krankenhäuser haben wir dementsprechend gebeten, mit dem Entlass-Fax so zu verfahren.

Meine Versichertenkarte ist noch nicht eingelesen für das aktuelle Quartal?

Dies stellt derzeit kein Problem dar. Bei Ihrem Hausarzt liegen Ihre Daten vor und es gibt ein Sonderabkommen mit den Krankenkassen. Auch hier liegt die Priorität auf Kontakte vermeiden und einschränken.

Mittwoch, 25. März 2020, 8:45 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

„Die Coronapandemie wird uns noch viele Wochen intensiv beschäftigen“, macht Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Werner Hofmann deutlich. Für diese Zeit brauche es auch weiterhin Personal, um etwa die Abstrichstation in Bad Sobernheim betreiben zu können. „Schon heute sind hier erste freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz, die den Landkreis in Bad Sobernheim ehrenamtlich unterstützen“, freut sich Hofmann über dieses Engagement.

Zugleich erklärt Hofmann aber: „Um in den kommenden Wochen ausreichend Personal mit medizinischem Hintergrund in der Hinterhand zu haben, die im Bedarfsfall eingesetzt werden können, suchen wir noch mehr freiwillige Helferinnen und Helfer“. Ideal wären unter anderem Medizinstudenten, aber auch Krankenschwestern und weitere Personen, die derzeit nicht im regulären Dienst stehen. „Wir suchen bewusst Menschen, die zwar einen medizinischen Hintergrund haben, aber nicht dadurch im Hauptberuf, etwa in Kliniken oder Pflegeheimen, ausfallen würden“, verdeutlicht der KFI. Daher richte sich dieser Aufruf gezielt an Menschen, die nicht in ihrem medizinischen Beruf eingesetzt sind, aber durch Eintritte in den Ruhestand oder laufende Ausbildungen oder Studiengänge über fachliche Kapazitäten verfügen, „die bei uns derzeit dringend gebraucht werden“.

Infokasten:

Freiwillige mit medizinischem Hintergrund können sich an die Kreisverwaltung wenden. Ansprechpartner ist Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann (werner.hofmann@kreis-badkreuznach.de).


Dienstag, 24. März 2020, 17:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Hinweise zur 3. Corona-Bekämpfungsverordnung:

Mit der dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz werden weitere kontaktreduzierenden Maßnahmen umgesetzt. Neben der bereits bestehenden vollständigen Schließung von Restaurants und Co. bleiben nun auch weitere Geschäftszweige vorerst geschlossen. Hierzu zählen unter anderem Friseursalon und Kosmetikstudios. „Ich bin sehr froh, dass mit der Vereinbarung auf Bundesebene diese Geschäfte künftig auch den eigenen Druck genommen bekommen und geschlossen bleiben“, bemerkt hierzu Landrätin Bettina Dickes.

Neben den weiteren Maßnahmen, die die Geschäftswelt betreffen, wurden in der Landesverordnung sehr deutliche Einschränkungen für Privatpersonen vorgenommen. So dürfen sich derzeit nur noch zwei Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, zusammen im öffentlichen Raum bewegen. Zu anderen Personen im öffentlichen Raum soll ein Abstand von mindestens 1,50 Meter eingehalten werden. Veranstaltungen – öffentlich wie privat – sind vollständig untersagt. „Das klingt alles sehr drastisch, wir brauchen diese kontaktreduzierenden Maßnahmen aber dringend“, verdeutlich die Landrätin. „Wir müssen die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus weiter verlangsamen. Dies wird nur mit solchen Einschnitten und der Unterstützung aller gelingen, um Menschenleben zu retten“, so Dickes weiter.

Auch wenn die ersten Maßnahmen, die die Kreisverwaltung schon frühzeitig nach dem ersten Coronafall im Landkreis angestoßen hat, erste Erfolge zeigen, bedeute dies nicht, dass Nachlässigkeit walten dürfe. „Jede Infektion, die aktuell nicht erfolgt, bringt uns und unseren Ärzten und Kliniken Zeit, sich auf den Piek der Erkrankungswelle vorzubereiten. Dieser wird kommen, wir haben es aber ein Stück weit in der Hand, wann“. Die Landrätin ruft daher immer wieder dazu auf: „Halten Sie sich an die Vorgaben und vermeiden Sie damit eine schnelle Ausbreitung des Coronavirus – in Ihrem Interesse und im Interesse Ihrer Familienmitglieder und Freunde – unabhängig des Alters“.

Ob die Kreisverwaltung weitere kontaktbegrenzende Maßnahmen mit einer weiteren Allgemeinverfügung umsetzen will, ist derzeit in der Prüfung. „Unter anderem die Campingplätze im Landkreis sollten generell und nicht nur für die touristische Nutzung geschlossen sein. Dies sieht die Verordnung des Landes so aber nicht vor. Wir sind derzeit in der Klärung, inwieweit wir hier nachsteuern können“.

Aktuelle Zahl:

In den vergangenen 24 Stunden hat sich die Zahl der bestätigten Coronaerkrankungen im Landkreis Bad Kreuznach um vier auf nun 57 Fälle erhöht. Zwei der erkrankten befinden sich aktuell zur Behandlung im Krankenhaus (keine Intensivbehandlung).

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Hargesheim (neu), Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim (neu), Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim (neu), Schöneberg, Seibersbach, Spabrücken, Stromberg (neu), Waldböckelheim und Wallhausen.

Respekt gegenüber infizierten Personen:

Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, machten dies nicht mit Absicht. Leider kommt es immer wieder vor, dass Denunzierungen speziell in sozialen Netzwerken gegenüber den Infizierten (ob der Name bekannt ist oder nicht) festzustellen sind. Das geht gar nicht! Jede Person kann in die Lage kommen, sich mit dem Coronavirus zu infizieren - viele werden es oder sind es bereits, ohne es zu wissen. Daher die eindringliche Erwartungshaltung: Genesungswünsche ganz allgemein: Ja. Hetze und Denunzierung: Nein. Darüber hinaus gilt für alle: Persönliche Kontakte einschränken. Denn das kann dafür sorgen, dass man als vielleicht unwissend selbst infizierter das Virus nicht weiterträgt.

Corona-Hotline des Landes:

Das Land hat zwischenzeitlich eine zentrale Telefon-Hotline für die Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Hier können sich Personen melden die vermuten, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben. Die Rufnummer lautet 0800 / 99 00 400.


Ganz wichtig: Über diese Hotline werden keine Überweisungen zu unserem Abstrichzentrum in Bad Sobernheim ausgestellt.

Müllabfuhr im Landkreis:

In sozialen Medien wurde darüber spekuliert, ob die Müllabfuhr im Landkreis Bad Kreuznach eingeschränkt wird. Dies ist derzeit nicht in der Planung, die Rest-, Bio- und Papiermüllabfuhr des Abfallwirtschaftsbetriebs fährt weiterhin im normalen Takt. Sofern sich hier Änderungen ergeben müssten, würde dies seitens des AWB mitgeteilt.


Montag, 23. März 2020

Mit der dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Die Verordnung fußt auf der Vereinbarung der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder. Sie setzt die bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus erlassenen Rechtsverordnungen des Landes und die Allgemeinverfügungen des Landkreises außer Kraft.

Unter anderem sind fortan auch Friseursalons, Kosmetikstudios und Co. geschlossen. Zudem sind Ansammlungen von Personen weitgehend untersagt.

Unser Appell: Folgen Sie der Verordnung und tragen Sie dazu bei, die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus deutlich zu verlangsamen.

Dritte Coronabekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 23. März 2020


Montag, 23. März 2020, 20:00 Uhr

Information des Bundesfinanzministeriums für Freiberufler und Solo-Selbstständige, Unternehmen aller Größen sowie für Beschäftigte vom 23. März 2020


Montag, 23. März 2020, 18:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Aktuelle Zahl:

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach hat sich heute auf 53 erhöht (Stand 23.03.2020, 14.30 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg um sieben schriftlich bestätigte Fälle seit gestern Nachmittag.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Hargesheim (neu), Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schöneberg (neu), Seibersbach (neu), Spabrücken, Waldböckelheim und Wallhausen.

Kontaktbegrenzung auch in weiterhin geöffneten Geschäften:

Auch wenn unter anderem Lebensmittelmärkte weiterhin geöffnet bleiben, sind auch hier während der Öffnungszeiten besondere Vorschriften zu beachten. Denn auch in diesen sollen Kontakte reduziert werden, was in prall gefüllten Märkten jedoch nicht möglich ist.

Daher zwei klare Aufrufe:

1. An die Kunden:

Verschieben Sie Ihre Einkäufe aus den Stoßzeiten heraus in Marktzeiten mit wenig Kundschaft.

2. An die Ladeninhaber:

Regulieren Sie die Zugangszahl in Ihren Markt, um das Geschäft nicht zu voll werden zu lassen. Jene, die vor der Tür warten müssen, sollten natürlich dabei nicht auf einem Fleck stehen, sondern breit gestreut auf dem Parkplatz. Vielleicht hilft dabei ein Nummernsystem, um eine klare Reihenfolge für den Eintritt in den Markt festzulegen. Dies spart letztlich auch bei der Kundschaft Unmut.

Krankmeldungen:

In den vergangenen Tagen erreichten das Gesundheitsamt immer wieder Anrufe mit der Bitte um eine Krankmeldung. Krankmeldungen kann das Gesundheitsamt jedoch generell keine ausstellen. Wir bitten um Beachtung, dass diese unter anderem durch Hausärzte oder durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung ausgestellt werden können.

Hausbesuche durch Gesundheitsamt:

Diese gibt es im Landkreis Bad Kreuznach nicht. Aktuell wurden vermehrt Meldungen vernommen, wonach sich Personen in weißen Anzügen als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgegeben haben sollen. Auch die Polizei warnt hier vor einer möglichen neuen Betrugsmasche.


Montag, 23. März 2020, 13:00 Uhr

LKA-RP: Vorsicht vor Straftaten im Zusammenhang mit dem Corona-Virus
Täter passen ihre Betrugsmaschen an


Sonntag, 22. März 2020, 18:00 Uhr

Bundeskanzlerin und Regierungschefinnen und -chefs der Länder haben sich heute Nachmittag auf weitere kontaktbeschränkende Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus verständigt.

Unter anderem sollten die sozialen Kontakte dadurch auf ein Minimum reduziert werden. Friseure, Kosmetikstudion und Co. bleiben vorerst geschlossen.

Den vollständige Übersicht finden Sie hier.


Sonntag, 22. März 2020, 14:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Die Zahl der im Landkreis Bad Kreuznach mit dem Coronavirus infizierten Personen stieg seit gestern, 12.00 Uhr, auf nun 46 schriftlich bestätigte Fälle.


Samstag, 21. März 2020

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Friseure, Nagel- und Kosmetikstudios, Camping- und Wohnmobilplätze – sie werden auch weiterhin offen bleiben. Das bedauert Landrätin Bettina Dickes, die heute mit einer Allgemeinverfügung des Landkreises die Schließung und damit für die Betreiber auch die Möglichkeit von finanzieller Unterstützung erreichen wollte. Dies wäre aber nur mit Einvernehmen des Landes möglich - das wurde aber versagt.

„Nachvollziehbar ist diese Rückmeldung des Landes wahrlich nicht“, fasst Landrätin Bettina Dickes ihren heutigen Kontakt mit dem Mainzer Gesundheitsministerium frustriert zusammen. Ziel der Landrätin war es, weitere kontaktbegrenzende Maßnahmen anzuordnen. Die Einvernehmensherstellung stellte das Ministerium mit Verweis auf die neue Rechtsverordnung zurück, so die Antwort des zuständigen Staatssekretärs an die Landrätin.

„Die gestern vom Land erlassene Rechtsverordnung geht meiner Auffassung nach bei Leibe nicht weit genug, die rheinland-pfälzischen Landräte hatten sich für deutliche schärfere Maßnahmen ausgesprochen. Daher habe ich versucht, auf Landkreisebene eigenständig nachsteuern“, bemerkt dazu die Landrätin. Überall reagiere man in der Bevölkerung mit Unverständnis, dass beispielsweise Friseure weiterhin geöffnet wären. Ohne klare Anordnung sei ein Schließen für diese aber finanziell gar nicht darstellbar. Mit einer Verfügung könnten sie dagegen auf Ausfallversicherungen oder das Instrument der Kurzarbeit zurückgreifen. „Verstehen kann ich das nicht, zumal seitens des Landes zugesichert wurde, dass die Kreise weiterhin die Möglichkeit haben, eigene Verfügungen mit weiteren Maßnahmen zu erlassen.“ Und das müsse schnell geschehen und nicht tagelang diskutiert werden.

Mit dem Kreisentwurf sollten weitere kontaktreduzierende Maßnahmen umgesetzt werden. „Friseure, Tattoo-, Piercing- und Kosmetikstudios wären mit dem Erlass ab Montag geschlossen geblieben“. Darüber hinaus sei darin vorgesehen gewesen, dass Hotels, Camping- und Wohnmobilstellplätze komplett geschlossen werden.

„Es lässt sich niemandem erklären, warum Friseure oder Kosmetikstudios noch öffnen dürfen.“ Immer wieder erhalte sie speziell aus diesen Bereichen Rückmeldungen, dass die Betreiber selbst auf eine Schließung drängen. „Aus gutem Grund“, bemerkt Dickes. „Regelrecht auf Tuchfühlung stehen diese Berufsgruppen mit der Kundschaft schließlich während des Haarschnitts oder der Maniküre. Hier geht es um den Schutz der Beschäftigten in diesen nicht lebensnotwendigen Bereichen.“ Auch aus der Hotellerie habe sie die Bitte auf Schließung erhalten. „Wieso das Land diese Personengruppen samt Arbeitgebern nicht in Schutz nimmt, konnte ich schon am Freitagnachmittag, nach Erhalt der Rechtsverordnung, nicht verstehen“, so die Landrätin, die zugleich dringend an das Land appelliert, hier doch noch dieses Wochenende ein Einvernehmen zu erteilen.

Infokasten:

Obwohl das Land zum jetzigen Zeitpunkt das Einvernehmen für die Allgemeinverfügung des Landkreises Bad Kreuznach verweigert, wirbt die Landrätin dennoch dafür, Friseursalons, Kosmetik-, Piercing- und Tattoostudios, sowie Hotels in der kommenden Woche nicht mehr zu öffnen.

Zugleich ruft sie die Bevölkerung dazu auf, Gewerbetreibenden zu helfen, in dem etwa Gutscheine gekauft werden, die zu späteren, wirtschaftlich besseren Zeiten, eingelöst werden können.


Samstag, 21. März 2020, 14:30 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Seit gestern Nachmittag, 14.30 Uhr, haben das Gesundheitsamt weitere zwei Bestätigungsfaxe erreicht. Die Zahl der nachgewiesen infizierten Personen im Landkreis steigt damit auf 44 (Stand 21.03.2020, 12.00 Uhr).


Freitag, 20. März 2020, 14:30 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach:

Aktuelle Zahl:

Am heutigen Freitag, dem 20.03.2020, wurden dem Gesundheitsamt bis 14.30 Uhr 12 neue schriftlich bestätigte Coronainfektionen im Landkreis gemeldet. Die Gesamtzahl steigt damit auf 42 Personen. Inzwischen sind auch Personen aus Bretzenheim, Pleitersheim und St. Katharinen betroffen.


Weitere kontaktbegrenzende Maßnahmen:

„Ich bin sehr froh, dass die Landesregierung dem intensiven Wunsch der Landräte nach erster Ablehnung nun wenigstens in Teilen Rechnung getragen hat“, resümiert Landrätin Bettina Dickes die Zweite Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz. Bedauerlich sei aber, dass die Vorschlagsliste aus den Landkreisen nicht vollumfänglich übernommen worden wäre. Diese beinhaltete auch Frieseure, Tattoo- und Piercingstudios, Kosmetikstudios, Tabakläden ohne Zeitschriften sowie Wein- und Spirituoseläden, die bis auf weiteres geschlossen bleiben sollten. Darüber hinaus wurde unter anderem auch gefordert, Hotels komplett zu schließen.


Gute Nachrichten von der Abstrichstation in Bad Sobernheim:

Es ist uns gelungen, alle bisher von Ärzten überwiesenen Patientinnen und Patienten in der ersten Woche abstreichen zu können. Demnach erfolgten insgesamt 356 Abstriche in Bad Sobernheim.

Inzwischen liegen die Ergebnisse der ersten Tage vor. Von den in diesem Zeitraum abgestrichenen Personen waren bislang drei Testergebnisse positiv.

„Wir können wirklich zufrieden sein, wie die Abstrichstation in der ersten Woche bereits gelaufen ist. Auch aus Reihen der Patientinnen und Patienten kam Lob, was uns natürlich sehr freut“, resümiert Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann. Nachdem die Station in der ersten Woche durch das Ehrenamt mitbetrieben wurde, werde in der zweiten Woche voll auf hauptamtliche umgestiegen. „Unsere Ehrenamtler müssen auch wieder in ihren regulären Jobs, daher ist es wichtig, die Station nun auf das Hauptamt umzustellen“, so der KFI.


Kein Fake:

Am Freitag hat die Kreisverwaltung von einer möglichen Fakeanruf-Warnung gehört, wonach sich eine Person als Mitarbeiter der Kreisverwaltung ausgeben soll. Diese Person gibt sich nicht als Person der Kreisverwaltung, sie ist tatsächlich hier beschäftigt und versucht, angegebene Kontaktketten von infizierten Personen abzutelefonieren. Diese Anrufe verschiedenster Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sind also tatsächlich echt und auch dringend notwendig.

Übrigens: Die im Zuge der Anrufe mitgeteilte 0800er-Nummer ist eine Servicehotline des Landes, über die weitere Infos zu Corona erfragt werden können.


Gegen Fake-News:

Immer häufiger sind inzwischen Falschmeldungen, speziell in sozialen Medien, auch zu Coronathemen in unserem Landkreis festzustellen. Unser Kernanliegen bleibt es, unsere richtigen Informationen den Bürgerinnen und Bürgern aus erster Hand über die Kanäle der Kreisverwaltung – also Homepage und soziale Medien – zugänglich zu machen.

Daneben wird das Team Medien des Landkreises künftig gezielt auf Falschmeldungen und Spekulationen in diversen Gruppen reagieren und diese – in aller Regel durch die bereits auf unserer Homepage veröffentlichen Fakten – klarstellen.

 

ÖPNV:

Wie uns durch den Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund mitgeteilt wurde, wird ab dem 21.03.2020 der Busverkehr auf den Ferienfahrplan umgestellt. Das heißt, dass verschiedene Verbindungen bis auf weiteres entfallen.

Darüber wirkt sich Corona auch auf die Angebote im Schienenpersonennahverkehr aus. Wie der Zweckverband mitgeteilt hat, wird ab Montag, dem 23.03.2020, auf vielen Bahnstrecken ein neuer Fahrplan wegen der Folgen durch das Coronavirus umgesetzt. Hierbei werde das Angebot teilweise erheblich eingeschränkt. Ziel sei es, auf diesem Wege ein landesweit verlässliches Grundangebot auf der Schiene zu erhalten.


Freitag, 20. März 2020, 14:00 Uhr

Erste Coronabekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 19. März 2020

Zweite Coronabekämpungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 20. März 2020


Donnerstag, 19. März 2020, 15:30 Uhr

Aktuelle Zahl:

Stand 19.03.2020, 15.30 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt seit gestern weitere fünf Fälle schriftlich bestätigt. Damit steigt die Zahl der nachgewiesen am Coronavirus infizierten Personen im Landkreis auf nun 30.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Braunweiler, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Spabrücken, Waldböckelheim und Wallhausen.

 

Besuche von Apotheken:

Mit dem Coronavirus infizierte Personen beziehungsweise Personen mit Coronaverdacht werden dringend dazu aufgefordert, nicht eigenständig in Apotheken zu gehen, um Medikamente abzuholen. Bitte schicken Sie andere Personen in die Apotheken, um Ihre Medikamente abzuholen. Hierdurch wird eine weitere Verbreitung des Virus verhindert.

Sofern Sie keine Unterstützungsperson haben, setzen Sie sich von zuhause aus telefonisch mit einer Apotheke in Verbindung.

Weitere Hinweise der Landesapothekerkammer finden Sie auf unserer Homepage www.kreis-badkreuznach.de, auf der Unterseite Coronavirus - Auskünfte, Hinweise und Handlungsempfehlungen.

 

Bleibt daheim!

Noch immer haben es nicht alle verstanden: Schulausfälle und Geschäftsschließungen kommen nicht von ungefähr. Es muss erreicht werden, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus gebremst wird, um Menschenleben zu schützen. Also: Bleibt daheim wo möglich – egal wie alt Ihr seid.



Mittwoch, 18. März 2020, 8:00 Uhr

Allgemeinverfügung

der Kreisverwaltung Bad Kreuznach für weitere kontaktreduzierende Maßnahmen in Bezug auf Geschäftsschließungen etc.


Dienstag, 17. März 2020, 17:30 Uhr

Aktualisierte Zahl nachgewiesen infizierter Personen:

Im Zuge einer nochmaligen Überprüfung der eigenen Statistik ist aufgefallen, dass die Zahl der tatsächlich nachgewiesenen, mit dem Coronavirus infizierten Personen gestern bei 20 lag, nicht wie zuvor gemeldet bei 23. Hintergrund sind Doppeltzählungen bzw. Bestätigungsfaxe von Personen, die außerhalb des Landkreises leben.

Heute ist eine weitere Bestätigung aus dem Labor im Gesundheitsamt eingetroffen, weshalb die Zahl der infizierten somit nun bei 21 liegt.

Bisher sind folgende Gemeinden betroffen:

Bad Kreuznach

Bad Sobernheim

Braunweiler

Hüffelsheim

Langenlonsheim

Mandel

Norheim

Oberstreit

Spabrücken

Waldböckelheim

Abstrichstation in Bad Sobernheim:

Der Betrieb der Abstrichstation ist sehr gut und koordiniert angelaufen. Schon am ersten Tag konnten zahlreiche Personen aus dem Landkreis ihren Abstrich dort machen lassen. Die Kapazität der Einrichtung ist auf 80 bis 100 Personen pro Tag ausgelegt. Bis heute Abend, 18.00 Uhr, werden rund 50 Abstriche dort genommen worden sein.

Erläuterungen Geschäftsschließungen:

Die Kreisverwaltung hat auf Grundlage der Vorgaben des Landes eine Allgemeinverfügung zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen erlassen. Zur Verdeutlichung der Vorgehensweise im Landkreis Bad Kreuznach haben sich die Ordnungsämter der Kreis- und der Stadtverwaltung sowie die Ordnungsbehörden der Verbandsgemeindeverwaltungen auf einen einheitlichen Weg verständigt.

Demnach dürfen unter anderem gastronomische Betriebe, die keine Speisegaststätte oder Restaurant sind, nur über die Theke ihre Speisen anbieten. Sitz- oder Stehplätze sind weder im Innen- noch im Außenbereich des Geschäfts erlaubt. Unter anderem davon umfasst sind Bäckerfilialen in Supermärkten, Eisdielen oder reine Imbissbetriebe.

Speisegaststätten und Restaurants dürfen zunächst von 6 bis 18 Uhr regulär geöffnet werden. In dieser Zeit können auch die Sitzgelegenheiten im Innen- und Außenbereich genutzt werden. Nach 18 Uhr darf nur noch ein Verkauf außerhalb des Gebäudes erfolgen – das heißt im Rahmen eines reinen Abhol- oder Lieferservice. Das Betreten der Gasträume durch Kundschaft ist ab 18 Uhr nicht mehr erlaubt.

Einzelhandel:

Geöffnet bleiben dürfen Lebensmittelmärkte, Getränkemärkte, Sanitätsbedarf, Drogerien, Tierbedarf, Zeitschriftenläden, Bau- und Gartenbaumärkte. Alle weiteren Geschäfte, wie auch Floristen, Autohändler, Sonderpostenmärkte, Bekleidungsgeschäfte, Elektrofachmärkte, Fachgeschäfte etc., bleiben geschlossen.

Veranstaltungen:

Alle Veranstaltungen, völlig unabhängig der Personenzahl, sind ab sofort untersagt. Dies betrifft alle öffentlichen und nicht öffentlichen Ansammlungen von Menschen. Hiervon umfasst sind auch Sitzungen kommunaler Gremien.


Dienstag, 17. März 2020, 15:40 Uhr

Erlass zu weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen aufgrund des Aufkommens von SARS-CoV-2-Infektionen in Rheinland-Pfalz

Weitere Informationen entnehmen Sie dem nachfolgenden Dokument: Rundschreiben des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie


Dienstag, 17. März 2020, 15:20 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung: Wertstoffhöfe geschlossen!

Weitere Informationen erhalten Sie in nachfolgendem Dokument: Pressemitteilung


Dienstag, 17. März 2020, 09:00 Uhr

Information der Landesregierung bzgl. "Hilfe für Unternehmen"

Unter nachfolgendem Link informiert die Landesregierung Rheinland-Pfalz zum Thema Hilfe für Unternehmen:

https://www.rlp.de/de/buergerportale/informationen-zum-coronavirus/wirtschaft-und-hilfe-fuer-unternehmen/


Montag, 16. März 2020, 18:00 Uhr

Abstrichstation in Bad Sobernheim:

Ab Dienstag wird die Abstrichstation in Bad Sobernheim aktiv sein. Ein Betreten der Station ist nur für Personen möglich, die einen Termin zum Abstrich haben.

Termine erhalten nur Personen mit Überweisung durch einen Arzt. Die Terminvereinbarung erfolgt durch die Kreisverwaltung. Die Kreisverwaltung kommt auf die durch die Ärzte gemeldeten Personen zu.

Die Ärzte im Landkreis haben hierzu nähere Hinweise zur genauen Vorgehensweise erhalten.  

Ganz wichtig für die Patienten, bei denen ein Abstrich durchgeführt werden soll: Hinterlassen Sie bitte bei den Hausärzten Ihre aktuelle Telefonnummer, um der Kreisverwaltung des Rückruf zur Terminvereinbarung zu vereinfachen.

 

Freiwillige mit medizinischem Hintergrund gesucht:

Zur Unterstützung bei der Besetzung der Abstrichstation sucht die Kreisverwaltung freiwillige Helferinnen und Helfer mit medizinischem Hintergrund, die Dienste in der Abstrichstation übernehmen können.

 

Appell an die Arbeitgeber:

Die Situation geschlossener Kitas und Schulen sind für viele berufstätige Eltern eine große Herausforderung. Daher appellieren Landrätin Bettina Dickes und Gesundheitsdezernent Hans-Dirk Nies dazu, alternative Arbeitsmodelle, wo möglich, umzusetzen. Das heißt mehr Telearbeit, eine Betreuung der Kinder in den Betriebsräumen oder vollflexible Arbeitszeiten. „Wir wissen, dass dies nicht in jedem Beruf funktioniert, aber dort, wo es geht, bitten wir darum, den Eltern zu helfen.“


Größere Menschenansammlungen:

Zwischenzeitlich wurde seitens der Kreisverwaltung eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach Veranstaltungen von 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab sofort untersagt sind. Die betrifft sämtliche Veranstaltungen. Die Verfügung ist auf unserer Homepage einzusehen.

Darüber hinaus wird die Bevölkerung aber auch dazu aufgefordert, generell große Menschenansammlungen zu meiden. Auch eine Überbevölkerung von Freiflächen führt zu größeren Verbreitungsrisiken des Virus.

Das oberste Ziel der kommenden Wochen muss bleiben, die Ausbreitung des Virus auf der einen Seite zu verlangsamen und auf der anderen Seite von den besonders gefährdeten Personenkreisen fern zu halten. Diese besonders gefährdeten Personenkreise sind speziell ältere Mitmenschen oder auch Personen mit Vorerkrankungen, die zu einem geschwächten Immunsystem führen.

 

Aktuelle Zahl im Landkreis:

Weitere Bestätigungsfaxe sind bislang am heutigen Tage keine in der Kreisverwaltung eingegangen.

Die Gesamtzahl verändert sich damit nicht.

Auch wenn keine weitere schriftliche Bestätigung in der Kreisverwaltung einging, entspannt sich die Lage hierdurch nicht. Wir erwarten in den kommenden Tagen weitere Bestätigungen aus dem Labor.

 

Externer Arzt im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach positiv getestet:

Ein im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach kurzzeitig eingesetzter externer Arzt wurde zwischenzeitlich positiv auf das Coronavirus getestet. Das Ergebnis wurde heute Vormittag dem Gesundheitsamt übersandt. Hierzu fügen wir eine Pressemitteilung der Stiftung kreuznacher diakonie bei.

 

Vorsprachen in der Verwaltung:

Sofern Bürgerinnen und Bürger notwendige Behördengänge telefonisch klären können, ist dies bei der Kreisverwaltung ebenfalls in vielen Fällen möglich. Bei Bedarf ist die Kreisverwaltung aber weiter für persönliche Vorsprachen  geöffnet.

 

Neues aus der Gerüchteküche:

Das kursierende Gerücht, eine Zeltklinik würde aufgebaut, ist definitiv  erfunden. Derartige Planungen gibt es keine.


Bürgerhilfen:

Derzeit bilden sich in verschiedenen Gemeinden Gruppen, die ihre Unterstützung für betroffene Personen zugesagt haben, wie etwa beim Erledigen der Einkäufe. Initiativen, die auf unserer Homepage aufgenommen werden möchten, können gerne eine dahingehende Info an die Kreisverwaltung richten (familiennetzwerk@kreis-badkreuznach.de).

 

Sonntag, 15. März 2020, 16:30 Uhr

Aktuelle Zahl:

Am Sonntag hat sich die Zahl infizierter Personen im Landkreis leicht erhöht. Zwei schriftliche Bestätigungen lagen dem Gesundheitsamt bis heute Nachmittag, 16:30 Uhr, vor, sodass inzwischen 23 infizierte Personen im Landkreis schriftlich bestätigt wurden. Neben den bereits mitgeteilten Gemeinden wurde nun auch für Waldböckelheim ein Fall bestätigt.


Sonntag, 15. März 2020, 13:30 Uhr

Weitere Betreuung in den Kindertagesstätten und Grundschulen ab dem 16.03.2020

Anmeldeformular zur Aufnahme in einer Notgruppe in einer unserer Kindertagesstätten/Schulen

Die Anmeldeformulare zur Aufnahme in einer Notgruppe in einer unserer Kindertagesstätten oder der Grundschule sind bei der jeweiligen Einrichtung einzureichen.


Sonntag, 15. März 2020, 12:15 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir als Verbandsgemeindeverwaltung sind auch in der aktuell besonderen Lage für Sie da!

Unsere Büros bleiben zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie geöffnet.

Wir bitten Sie dennoch kritisch selbst zu überprüfen, ob Ihr Anliegen nicht auch telefonisch oder schriftlich von uns bearbeitet werden kann.

Sollte dies nicht der Fall sein, melden Sie sich bitte im Bürgerbüro an, der jeweilige Sachbearbeiter wird Sie bei unumgänglichen Besuchen abholen.

Bei persönlichem Kontakt, bitten wir Sie in Ihrem und unserem Interesse um Einhaltung der Hygieneempfehlungen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihr
Markus Lüttger
Bürgermeister


Sonntag, 15. März 2020, 8:00 Uhr

Ab Montag, dem 16.03.2020 ist der Betrieb in Schulen und Kitas weitgehend ausgesetzt. Seitens des Landes wurde aber eine Notbetreuung an Kitas und Schulen zugesichert. Diese wird aber nur für Personen angeboten, die besondere Kriterien  erfüllen. Die genauen Kriterien wurden kreiseinheitlich festgelegt. Die Notbetreuung beginnt ab Dienstag, dem 17.03.2020.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass nur Personen, die die Kriterien erfüllen, einen Anspruch auf eine Notbetreuung der zu betreuenden Kinder haben. Dem Ziel, durch die Schließungen von Kitas und Schulen eine zwingend notwendige Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu erreichen, muss Rechnung getragen werden, weshalb keine generelle Notbetreuung in den Kitas und Schulen für alle Kinder möglich ist.

In den folgenden Schreiben finden Sie die kreiseinheitlichen Kriterien.

Anschreiben Landrätin Kitaträger mit Kriterien für die Notbetreuung

Anschreiben Landrätin Schule Kriterien für die Notbetreuung


Samstag, 14. März 2020, 19:15 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach


Samstag, 14. März 2020, 18:30 Uhr

Notbetreuung für bestimmten Personenkreis in allen Kitas möglich


Samstag, 14. März 2020, 8:00 Uhr

Informationen für Eltern von Kita-Kindern:

Rundschreiben Kita-Schließungen

Anlage Elterninfo Kita


Informationen für Eltern von Schulkindern:

Schließung regulärer Schulbetrieb_Elterninfo

Schließung regulärer Schulbetrieb_Notbetreuung


Freitag, 13. März 2020, 19:30 Uhr

Weitere Information zu geschlossenen Kindertagesstätten ab Montag, 16. März 2020
Alle Kindertagesstätten sind grundsätzlich für die Kinder geschlossen. Die Organisation der von der Landesregierung angekündigten Notbetreuung werden wir am Sonntag Vormittag mit den Trägern der kommunalen Einrichtungen besprechen und direkt im Anschluss an dieser Stelle veröffentlichen. Wir werden Sie weiterhin aktuell informieren.

Freitag, 13. März 2020, 14:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung: 

1.     Ausbreitung im Landkreis

„Wir rechnen weiterhin mit einer großflächigen Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach“, erklären Landrätin Bettina Dickes, Gesundheitsdezernent Hans-Dirk Nies und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg.

 

2.     Das oberste Ziel der nächsten Wochen

„Es wird über kurz oder lang nicht gelingen, die Ausbreitung zu unterbinden. Oberstes Ziel ist es, diese soweit wie nur möglich zu verlangsamen. Hierbei muss jede Person im Landkreis helfen“.

 

3.     Wie kann jede Person dabei helfen?

„Sagen Sie Veranstaltungen ab, die nicht zwingend sein müssen. Vermeiden Sie große Menschenansammlungen. Beherzigen Sie die allgemeinen Hygienetipps“.

 

4.     Wo muss besonderer Schutz gelten?

„In Einrichtungen mit Menschen mit ohnehin geschwächtem Immunsystem. Ältere Personen und Menschen mit massiven Vorerkrankungen sind stark gefährdet, einen sehr schwerwiegenden Krankheitsverlauf zu haben, der bis zum Tod führen kann. Oberste Priorität hat es daher, gerade diese Personengruppen zu schützen.

Daher erwarten wir, dass die Besuchszeiten in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen bis auf weiteres ausgesetzt werden“.

 

5.     Wie verläuft die Krankheit für ansonsten gesunde Menschen?

„In aller Regel weitgehend komplikationsfrei. Der aller größte Teil der Erkrankten merken gar nicht, an dem Virus erkrankt zu sein oder verspüren nur sehr schwache Symptome. Aber: Auch diese Personen können das Virus weitertragen.“

  

6.     Worin liegt die größte Herausforderung der kommenden Wochen?

„Die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nur so ist eine adäquate Versorgung der schwerwiegend am Coronavirus Erkrankten und aller anderen, die dringend medizinische Hilfe benötigen (wie nach Unfällen oder wegen sonstiger schwerer Erkrankungen), möglich“.

 

7.     Welche Maßnahmen sind geplant?

„Wir sind sehr froh, dass das Land unserer Aufforderung gefolgt ist und Schulen und Kitas ab kommendem Montag flächendeckend im Land schließt. Mit dieser Maßnahme wird viel Druck aus dem Kessel der allgemeinen Verunsicherung genommen.

Zusätzlich sind weitere Vorsichtsmaßnahmen auf Kreisebene vorgesehen. Unter anderem empfehlen wir den Busunternehmen, anderen Beispielen folgend, nur noch die hinteren Türen in den Bussen zu öffnen, um das Fahrpersonal zu schützen.

Die Feuerwehren im Landkreis werden dazu angehalten, bis auf weiteres keine Übungsdienste mehr durchzuführen, die Kreisausbildung wird bis Sommer eingestellt“.

 

8.     Quarantäne für Kontaktpersonen von Kontaktpersonen?

„Nein! Personen, die mit Personen Kontakt hatten, die wiederrum mit einem nachgewiesen erkrankten Menschen in Kontakt standen, unterliegen keiner Quarantäne. Das heißt, zum Beispiel die Eltern der Schülerinnen und Schüler, die Quarantäne einzuhalten haben, stehen nicht unter Quarantäne. Sie sollten aber dennoch besondere Hygienemaßnahmen zuhause treffen“.

 

Donnerstag, 12. März 2020, 16:15 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

1. Gymnasium am Römerkastell und IGS Sophie-Sondhelm
Beiden Schulen werden nach der Bestätigung dem Virusnachweis bei einem Schüler weiterhin geschlossen. Die Schließung wird bis 25.03.2020 aufrechterhalten. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 werden dazu aufgefordert, in diesem Zeitraum in häuslicher Quarantäne zu verbleiben. Sollten in der Quarantänezeit Beschwerden auftreten, soll umgehend mit dem Hausarzt telefonisch Kontakt aufgenommen werden. Darüber hinaus ist das Gesundheitsamt per E-Mail unter CoronaAuskunft@kreis-badkreuznach.de zu informieren.

Allen weiteren Schülerinnen und Schülern dieser beiden Schulen wird empfohlen, ebenfalls vorsorglich nach Möglichkeit zuhause bleiben. Auch wenn dieser Personenkreis Symptome entwickelt, sind der Hausarzt und das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Neben diesen beiden Schulen bleibt auch bis auf Weiteres die Bodelschwingh-Schule in Meisenheim geschlossen. Weitere Schulschließungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Sollte es zu weiteren Schulschließungen kommen, werden wir auch hierüber informieren.

2. Abstrichstation
Ab Anfang der kommenden Woche wird in der Dr.-Dümmler-Halle in Bad Sobernheim eine Abstrichmöglichkeit geschaffen. Über die genauen Öffnungszeiten werden wir noch informieren.

Wichtig: Nur Patientinnen und Patienten, bei denen ärztlich bestätigt eine solche Untersuchung notwendig ist, können diese in Anspruch nehmen. Über die Notwendigkeit entscheidet der jeweilige Hausarzt. Hausärzte erhalten hierzu schnellstmöglich einen Kriterienkatalog auf Basis der Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts.

Die Empfehlungen müssen der jeweiligen Lage angepasst sein und sind daher veränderbar.

Eine Bitte an die Bevölkerung: Gehen Sie nicht ohne ausdrückliche Aufforderung Ihres Hausarztes zu der Abstrichstation.

3. Aktuelle Zahl bestätigter Erkrankungen mit Gemeinden
Stand 15.00 Uhr sind im Landkreis zwölf Personen vom Coronavirus betroffen. Diese verteilen sich auf die Stadt Bad Kreuznach und die Ortsgemeinden Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim und Spabrücken.

4. Fakenews
Wir bitten noch einmal eindringlich darum, keine Spekulationen zu verbreiten. Die sozialen Medien sind derzeit überschwemmt von Vermutungen und auch Drohungen. Es gibt keinen Grund hierzu!

Die Kreisverwaltung informiert regelmäßig auf der Homepage www.kreis-badkreuznach.de über den aktuellen Sachstand. Ebenfalls informiert wird regelmäßig per KATWARN. Die App kann kostenlos heruntergeladen werden.


Donnerstag, 12. März 2020, 14:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Beim Schüler, dessen Vater am Coronavirus erkrankt ist, wurde ebenfalls das Virus nachgewiesen. Dies wurde mittlerweile vom Labor mitgeteilt. Damit bleiben die beiden Schulen zunächst weiter geschlossen.

„Auch wenn sich bisher darüber hinaus keine weiteren Verdachtsfälle bestätigt haben, gehen wir dennoch weiterhin davon aus, dass sich das Coronavirus merklich weiter im Landkreis ausbreiten wird“, machen Landrätin Bettina Dickes, Gesundheitsdezernent Hans-Dirk Nies und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg deutlich. Die Ermittlungen des Gesundheitsamts hätten ergeben, dass aller Voraussicht nach zwischen den bis heute Spätvormittag elf nachgewiesenen Erkrankungsfällen nicht immer Kontakte untereinander bestanden. „Das Coronavirus kam demnach auf verschiedenen Wegen in den Landkreis, was aber zu erwarten war“, so der Amtsarzt. Auch dies deute ganz deutlich darauf hin, dass sich die Ausbreitung in den kommenden Tagen beschleunigen dürfte.

„Unser Ziel muss es vor allem sein, die Bevölkerungsgruppen, die am schwersten unter derartigen Viruserkrankungen leiden, besonders zu schützen“, machen Landrätin und Dezernent deutlich.

„Gerade Altenheime, Krankenhäuser und unsere Einrichtungen für behinderte Menschen müssen wir besonders in den Fokus nehmen. Hier muss es uns gelingen, das Virus draußen zu halten“.

Einen ersten Schritt dazu veranlasste der Gesundheitsdezernent noch am Mittwochabend mit der Schließung der Bodelschwinghschule in Meisenheim. „Eine Lehrkraft ist nachgewiesen an Corona erkrankt. Wir müssen die Schülerinnen und Schüler in der Einrichtung dringend schützen, da diese durch Vorerkrankungen in aller Regel sehr schwere Krankheitsverläufe im Falle einer Infektion erwarten würde“, so Dr. Lichtenberg.

Darüber hinaus wenden sich Landrätin Dickes und Beigeordneter Nies an alle Einrichtungen für Risikopatienten im Landkreis. „Wir erwarten, dass speziell die Einrichtungen für alte und kranke Menschen zumindest zunächst bis Anfang der kommenden Woche ihre Häuser komplett für den Besucherverkehrs schließen.“ Zugleich empfiehlt das Gesundheitsamt speziell Menschen im höheren Alter oder mit schwerwiegenden Vorerkrankungen, besondere Vorsicht walten zu lassen. „Meiden Sie Veranstaltungen oder große Menschenansammlungen“. Darüber hinaus erneuert Dr. Lichtenberg seine Handlungsempfehlung für alle: „Durch Händewaschen und Abstand halten Infektionsrisiken mindern und zugleich ruhig bleiben“.

Darüber hinaus haben sich Landrätin und Dezernent bereits mit dem Land in Verbindung gesetzt. „Wir erwarten eine landeseinheitliche Regelung, auch dahingehend, ob Schulen und Kitas vorsorglich geschlossen werden sollen oder nicht. Insellösungen sind hier unserer Meinung nach nicht zielführend“. Daher haben beide das Land inständig gebeten, möglichst noch morgen einen gemeinsamen Gesprächstermin mit Land, Landräten und Oberbürgermeistern zu initiieren, um den weiteren Umgang mit der Pandemie zu koordinieren.


Donnerstag, 12. März 2020, 12:00 Uhr

Die Ortsgemeinde Roxheim als Einrichtungsträgerin der Kindertagesstätte informiert:

Kita Roxheim auch morgen, 13. März 2020 weiterhin vorsorglich geschlossen.

Liebe Eltern,

Der erste Verdachtsfall einer Coronainfektion konnte glücklicherweise nicht bestätigt werden! Es gibt jedoch noch einen  zweiten gemeldeten Verdachtsfall in unserer Einrichtung, auf dessen Ergebnis wir zunächst warten müssen. Daher werden wir auf Anraten des Ersten Beigeordneten der Kreisverwaltung, Herrn Nies, die Kindertagesstätte „Birkenbergstrolche“ auch am Freitag, 13. März 2020 geschlossen lassen.

Wir hoffen, dass der Betrieb ab Montag, 16. März 2020 wieder geregelt weiterlaufen kann.

Auf der Homepage der Verbandsgemeinde Rüdesheim werden Sie weiterhin aktuelle Informationen erhalten.

Frau Wagner, Frau Schlich und Frau Heib sind Morgen Vormittag von 10.00 – 12.00 Uhr in der Kita telefonisch (0671/40316, 0671/ 4836085) erreichbar.

Sie können auch den Träger unter:
0170 /43 20 611 anrufen.

Ich bitte Sie hierzu um Verständnis.
Ihr Ortsbürgermeister Reinhold Bott und Kita-Leitung K. Wagner


Mittwoch, 11. März 2020, 15:00 Uhr

Kindertagesstätte Roxheim auch am 12. März 2020 geschlossen.
Die Ortsgemeinde Roxheim als Einrichtungsträgerin informiert:

Liebe Eltern,

wegen des möglichen Coronavirus-Verdachtfalls bleibt unsere Kindertagesstätte auch noch am Donnerstag, 12.03.2020, geschlossen. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. 

Wir hoffen, dass der am Donnerstag vorgesehene Test negativ ist.

Auf der Homepage der Verbandsgemeinde Rüdesheim werden Sie aktuelle Informationen erhalten.

Frau Wagner, Frau Schlich und Frau Heib sind morgen Vormittag von 8.00 – 14.00 Uhr in der Kita telefonisch (0671/40316, 0671/ 4836085) erreichbar.

Sie können auch den Träger unter 0170/4320611 anrufen.

Ich bitte Sie hierzu um Verständnis.

Ihr Ortsbürgermeister Reinhold Bott und

Kita-Leitung K. Wagner

Mittwoch, 11. März 2020, 12:00 Uhr

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

„Einzig die teils aufkeimende Panik ist aktuell verunsichernd“, macht Gesundheitsamtsleiter Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg am Tag 1 nach dem Auftreten des Coronavirus im Landkreis deutlich. Auch wenn natürlich ein generelles Infektionsrisiko gegeben ist, bestehe derzeit absolut kein Anlass dazu, andere Einrichtungen, wie Kindertagesstätten oder weitere Schulen zu schließen. „Sofern sich an dieser Lageeinschätzung unseres Gesundheitsamtes etwas ändert, werden wir unverzüglich mit den Trägern der Einrichtungen in Kontakt treten“, verspricht auch Landrätin Bettina Dickes. „Der schlechteste Ratgeber ist Panik, von daher bitte ich auch in Richtung der Entscheidungsträger vor Ort darum, die Ruhe zu bewahren. Es ist ganz wichtig, dass das staatliche Handeln stabil fortgeführt wird“, so die Landrätin. Dies sei auch in der Kreisverwaltung der Fall. „Unsere Ämter arbeiten regulär weiter, wir sprechen von Corona, nicht von Ebola“, verdeutlicht Dickes.

Neue Erkenntnisse konnte das Gesundheitsamt zwischenzeitlich zu dem Fall aus Langenlonsheim bekanntgeben. Bei dem Erkrankten handelt es sich demnach um einen 47jährigen Mann. Das Virus hat er sich vermutlich während eines Aufenthalts in Tirol eingefangen. Da der Erkrankte in den vergangenen beiden Wochen trotz Krankheitssymptomen unterwegs war, sei davon auszugehen, dass er das Virus bereits verteilt hat. „Schon in der Nacht wurden uns weitere, nachgewiesene Erkrankungsfälle gemeldet. Ob die Ansteckung durch den Ersterkrankten aus Langenlonsheim erfolgte, wird aktuell durch unsere Hygieneinspektoren nachvollzogen. Wir müssen wegen dieser Entwicklung zumindest eine flächendeckende Ausbreitung erwarten“, erklärt Dr. Lichtenberg. Alle nachgewiesenen Erkrankungsfälle stünden in häuslicher Quarantäne. Eine Klinikeinlieferung sei zumindest bisher noch in keinem Fall notwendig geworden.

Zugleich macht er noch einmal deutlich, dass auch diese Erkenntnis keine Panik begründet: „Bei etwa 80 Prozent der Infizierten treten keine besonderen, teils gar keine Symptome auf. Auch die Genesung ist in aller Regel unproblematisch. Sie können das Virus aber verbreiten, was die Eingrenzung sehr schwer macht, zumal das Virus auf Oberflächen bis zu 9 Tagen ansteckend bleibt“. Schwerer betroffen sein können aber gefährdete Gruppen mit höherem Alter oder schwerwiegenden Vorerkrankungen. Diesen Personengruppen rät der Amtsarzt zur besonderen Vorsicht. „Insgesamt gilt aber weiterhin für alle: Abstand halten, eine gute Handhygiene durchführen und nicht notwendige Veranstaltungen verschieben“.

Infokasten 1:

Außer bei den beiden rein vorsorglich geschlossenen Schulen, dem Gymnasium am Römerkastell und der IGS Sophie-Sondhelm, besteht nach Einschätzung des Gesundheitsamtes zum jetzigen Zeitpunkt kein Anlass, weitere Schulen oder Kitas zu schließen.

Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen befinden sich nicht in Quarantäne. Die Schulen wurden nur deshalb vorsorglich geschlossen, um diese als möglicher Ausbreitungsherd nach Bekanntwerden der Situation auszuschließen.

Wann die beiden Schulen wieder geöffnet werden, entscheidet sich nach Vorliegen des Testergebnisses des Sohnes des Erkrankten, der das Gymnasium am Römerkastell besucht. Die Ergebnisse werden am Donnerstag erwartet.

Sofern eine längerfristige Schließung der Schulen notwendig wird, laufen bereits jetzt Vorbereitungen, die mündlichen Abiturprüfungen an anderer Stelle stattfinden lassen zu können.

Infokasten 2:

Neben zwischenzeitlich bestätigten weiteren Erkrankungsfällen kursieren speziell im Netz zahlreiche sogenannte Verdachtsfälle umher. Hier bittet die Kreisverwaltung ausdrücklich darum, keine Vermutungen oder Theorien zu verbreiten.

Und zum Schluss ein guter Rat:
Ruhe bewahren und dem Alltag nachgehen!


Mittwoch, 11. März 2020, 8:00 Uhr

Die Ortsgemeinde Hargesheim als Einrichtungsträgerin informiert:
Aus aktuellem Anlass empfehlen wir, dass die Kinder, soweit möglich, am 11.03.2020 von zu Hause betreut werden. Die Nachmittagsbetreuung ist sichergestellt. Die Grundschule bleibt b.a.w. geöffnet. Hier entscheidet die ADD gemeinsam mit dem Gesundheitsamt. Stand jetzt ist die KITA am 12.03.2020 geöffnet. Über Neuigkeiten werden Sie umgehend informiert.


Dienstag, 10. März 2020, 19:30 Uhr

Die Ortsgemeinde Roxheim als Einrichtungsträgerin der Kindertagesstätte Roxheim teilt soeben mit, dass die Kita morgen Mittwoch, 11. März 2020, rein prophylaktisch geschlossen bleibt. Sobald weitere Informationen  vorliegen, werden wir hier informieren.


Dienstag, 10. März 2020, 17:00 Uhr

Ergänzung zur Pressemitteilung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Wie im Elternbrief vom 27.02.2020 mitgeteilt gilt weiterhin:
Sollte es zu Änderungen bei Schul- oder Kindertagesstättenbetrieb im Verbandsgemeindegebiet kommen, werden wir an dieser Stelle informieren.


Dienstag, 10. März 2020, 15:30 Uhr

Coronavirus: Erster bestätigter Fall im Landkreis Bad Kreuznach

In einer Pressemitteilung informiert die Kreisverwaltung Bad Kreuznach über den ersten bestätigten Fall einer Corona-Infektion im Landkreis Bad Kreuznach.

„Seit heute Mittag wissen wir, dass das Coronavirus auch den Landkreis Bad Kreuznach erreicht hat“, erklärt Gesundheitsdezenernt Hans-Dirk Nies. Bei einer Person sei dieses heute am späten Vormittag nachgewiesen worden und das Gesundheitsamt darüber informiert. Neben dem bereits nachgewiesenen Fall zeigen auch die beiden weiteren Familienmitglieder Symptome. Aus diesem Grund werden vorsorglich das Gymnasium am Römerkastell und die IGS Sophie-Sondhelm in Bad Kreuznach in Abstimmung mit den beiden Schulleitungen vorläufig geschlossen bleiben. Dies betrifft auch die Sekretariate.

„Es war eine Frage der Zeit, bis auch unser Landkreis den ersten Fall vorweist. Grund zu Panik besteht aber auch nach dieser Erkenntnis nicht“, weiß der Gesundheitsdezernent. Die Bevölkerung könne den größten Anteil leisten, dass eine unkontrollierte Ausbreitung unterbunden wird. „Ruhe bewahren und die richtige Handhygiene sind wichtige Faktoren, um das eigene Infektionsrisiko zu vermindern und zugleich die Infektionsketten zu unterbrechen“, so der Gesundheitsdezernent. Wir waren gut vorbereitet und können nun davon beim Umsetzen der nächsten Schritte profitieren.

Der Erkrankte wohnt mit seiner Familie in Langenlonsheim. Der Sohn des Mannes, bei dem das Coronavirus nachgewiesen wurde, besucht das Gymnasium am Römerkastell. Auch er weißt Anzeichen der Erkrankung vor. Um eine mögliche Ausbreitung in der Schule und der benachbarten IGS Sophie-Sondhelm zu unterbinden, bleiben beide Schulen vorläufig geschlossen.

Auch die Frau des betroffenen Mannes weißt Symptome auf. Bei Ehefrau und Sohn wird eine Diagnostik durchgeführt, die Ergebnisse werden am Donnerstag erwartet.

Unterstützung beim Durchbrechen dieser Infektionsketten leistet das Gesundheitsamt. „Es gehört zu einer der wichtigsten Kernaufgaben des Gesundheitsamtes, Infektionsketten in einer Pandemie zu durchbrechen“, bemerkt Gesundheitsamtsleiter Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg. Wie üblich in solchen Fällen erfolgt eine Separierung des erkrankten. „Nur so kann es gelingen, die weitere Ausbreitung zu unterbinden“, so Dr. Lichtenberg weiter. Darüber hinaus werde die Infektionskette nachvollzogen. „Woher kam die Infektion und mit welchen Personen der Betroffene in den vergangenen Tagen in Kontakt stand? Antworten auf diese Fragen werden derzeit durch das Gesundheitsamt ermittelt, um die Infektionskette erfolgreich durchbrechen zu können“.

Der Patient steht, wie seine Familienmitglieder, unter ärztlicher Aufsicht und wurde bereits in häusliche Quarantäne versetzt.


Dienstag, 3. März 2020:

Coronavirus: Kreisverwaltung Bad Kreuznach schaltet Bürgertelefon frei

„Auch weiterhin besteht absolut kein Grund zur Panik“, machen Gesundheitsdezernent Hans-Dirk Nies und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg gebetsmühlenartig deutlich. "

Pressemitteilung

 

„Auch weiterhin besteht absolut kein Grund zur Panik“, machen Gesundheitsdezernent Hans-Dirk Nies und Gesundheitsamtsleiter Dr. Ernst-Dieter Lichtenberg gebetsmühlenartig deutlich. Immer wieder sei in den vergangenen Tagen und Wochen aus den unterschiedlichsten Expertenkreisen verdeutlicht worden, dass das sich Virus ähnlich einer herkömmlichen Grippe verhält – in Symptomen und Auswirkung. „Es gibt keinen Grund, diesen wissenschaftlichen Expertenmeinungen nicht zu vertrauen“, so Dezernent und Amtsarzt. Dennoch halte man – ebenso wie bei jeder Grippeepidemie – aber natürlich Augen und Ohren offen, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.  

„Stand jetzt liegen auch weiterhin keine bekannten Erkrankungen an dem Coronavirus im Landkreis vor“, so Nies. Hingegen zugenommen hat die Zahl der erkrankten an der A-Grippe. „In den allermeisten Fällen, die in Sorge sind, am Coronavirus erkrankt zu sein, würde die Diagnostik der Hausärzte zeigen, dass es sich um eine Grippeerkrankung handelt“, ist sich Dr. Lichtenberg sicher. Wichtig sei generell, beim Auftreten von Symptomen den Hausarzt telefonisch zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen“. Denn völlig unabhängig davon, um welche Viruserkrankung es sich handele: „Eine Ansteckung Dritter sollte jeder möglichst vermeiden“.


Infokasten:

Ab Dienstag, dem 03.03.2020, um 8 Uhr, schaltet die Kreisverwaltung ein Bürgertelefon und eine Bürgeremailadresse frei. 

Unter den Rufnummern 

0671 803-1070

0671 803-1071

0671 803-1072

bzw. unter der E-Mail Adresse

CoronaAuskunft@kreis-badkreuznach.de

sind diese zu erreichen. Die Telefone sind zunächst zu den Bürozeiten erreichbar und dienen dazu, wichtige Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu klären.

Bitte beachten Sie, dass keine Diagnostik am Bürgertelefon erfolgen kann. Hierfür wenden Sie sich bitte weiterhin an Ihren Hausarzt.

Formulare

Anmeldung Notbetreuung Kita & Schule mit Arbeitgeberbestätigung

Die Anmeldeformulare zur Aufnahme in einer Notgruppe in einer unserer Kindertagesstätten oder der Grundschule sind bei der jeweiligen Einrichtung einzureichen.


Coronabekämpfungs-verordnung RLP

3. CoBeLVO (23.3.2020)